Prozessleittechnik
Beschreibung:
Moderne Industrieanlagen – von Chemieanlagen bis zur Energieerzeugung – funktionieren nur durch Automatisierung. In der Prozessleittechnik lernen Sie, wie Sensoren, Aktoren, Steuerungen und industrielle Kommunikationssysteme zusammenarbeiten, um komplexe Prozesse sicher und effizient zu betreiben.
Im Modul verbinden Sie theoretische Grundlagen mit praktischer Erfahrung: Sie arbeiten mit Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), lernen industrielle Leit- und Kommunikationssysteme kennen und beschäftigen sich mit der Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen. Gleichzeitig erhalten Sie Einblicke in aktuelle Entwicklungen wie Industrie 4.0 und virtuelle Inbetriebnahme.
Damit erwerben Sie Kompetenzen, die zentral für die moderne Industrie sind – von der Planung über das Engineering bis zur Inbetriebnahme automatisierter Anlagen.
Erworbene Kompetenzen:
Nach Absolvieren des Moduls können Sie…
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die Architektur verteilter industrieller Automatisierungssysteme entwerfen,
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die Funktionskette von elektrischem Signal bis zu digitalen Prozesswerten analysieren und entwickeln,
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das Verhalten von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) nachvollziehen und einfache Programme erstellen,
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Mensch-Maschinen-Schnittstellen (HMI) entwerfen,
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das Zusammenspiel von Sensorik, Aktorik, Steuerungen und Kommunikationssystemen analysieren,
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grundlegende Engineering-Prinzipien bei der Konfiguration, Installation und Inbetriebnahme von Automatisierungssystemen anwenden,
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und aktuelle Entwicklungen der Prozessautomatisierung, z.B. Industrie 4.0 und virtuelle Inbetriebnahme, einordnen und nutzen.

Termine SS26:
Vorlesung - Dienstag, wöchentlich, 11-13 Uhr
Übung - Mittwoch, ungerade Woche, 15-17 Uhr
Praktikum - 3x4h, Freitag 9-13 Uhr, Termine werden in Vorlesung bekannt gegeben
Verantwortliche Lehrpersonen:
Lisa Underberg, Chris Urban
Um Zugang zum eLearning Portal zu erhalten, besuchen Sie bitte unbedingt die erste Vorlesung.